Concepción
Die Hauptstadt der achten Region (Región del Bio Bio) und zugleich zweitgrösste Stadt Chiles erfreut sich nicht zu Unrecht steigender Beliebtheit, da bei Modernisierung der Infrastruktur es auch möglich war, “grüne Flecken” in und um die Stadt instand zu halten.
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Concepción liegt etwa 500 km südlich der Hauptstadt Chiles und ist bequem per Flugzeug, per Bus und Zug, aber auch über eine moderne Autobahn zu erreichen.
In der Stadt selbst wohnen ca. 220.000 Personen, wobei der Grossraum Concepción mit den angrenzenden Gemeinden San Pedro, Hualpén, Talcahuano und San Vicente, fast eine Million Menschen vereint.
Pazifikluft, andines Quellwasser, ausgezeichnete Lebensmittel, aber auch merkbar wenig Verkehrsstress und angenehme Temperaturen sowie nicht zu trockene Sommer und nicht zu regenreiche Winter, moderne Infrastruktur wie Flughafen und Hotels, Universitäten und Schulen, Kongresszentren, Einkaufszentren, Kinos, ein Tierpark, Theater, Spezialveranstaltungen wie Konzerte von nationalen und international anerkannten Künstlern und Gruppen, sowie nur wenige Minuten vom Stadtzentrum gelegene Naherholungsgebiete und niedere Lebenshaltungskosten heben die Lebensqualität von Concepción deutlich von der der Hauptstadt ab.
Da im Grossraum von Concepción ca. 1 Million Menschen leben, die Einwohner aber auf mehrere Gemeinden verteilt sind, hat sich eine spezielle Kultur entwickelt, welche sich in einer interessanten Mischung zwischen Provinz und mondäner Stadtwelt widerspiegelt.
So besitzt Concepción sein eigenes Sinfonieorchester, ein Alternativkino, Theaterbühnen, Musikschulen, aber auch Kurse für Hobbymaler.
Für Sportfans gibt es ein offenes Fussballstadion, Basketball-, Rugby-, und Reitclubs sowie einen Flugverein, eine Modellfluggruppe, mehrere Rad- und Mountainbikeclubs, aber auch eine Bergsteigergruppe hat im Stadtzentrum ihre Büros.
Da der Pazifik nur wenige Autominuten entfernt liegt, sind Wellenreiten, Bodyboard, Flaschentauchen, Segeln und Windsurfen, aber auch Kitesurfen recht populäre Freizeittätigkeiten der Bevölkerung geworden.
Für gastronomisch Interessierte reicht die Pallette von einfacheren “Picadas” (z.B. Carlos T, La Picá de Puchacay), wo vor allem Fleischgerichte von der Schlachtplatte bis Lomo a lo Pobre, über gehobenere Gastronomie wie El Riquén oder Rocinante, bis hin zu exotischeren Restaurants. Vegetarische Gerichte werden in Restaurants wie “Lettuce” serviert.
Fisch- und Meeresfrüchteliebhaber kommen in Lenga, direkt am pazifischen Ozean gelegen, auf ihre Kosten.
Wer Kaffee und Kuchen liebt, kommt bei Roggendorf und im Café Cantabria auf seine Kosten. Deutsche Bauernwaren werden in der Metzgerei Heidi nahe der UdeC angeboten.
Die Umgebung von Concepción
Strände und Küstenorte sind bequem und auch im Bus schnell zu erreichen.
Vor allem die Küste des Nordens wird gerne besucht, es sind die Gemeinden Penco, Tomé, Lirquén, und vor allem Dichato erwähnenswert. Richtung Süden gibt es ebenfalls mehrere, im Sommer gut besuchte Strände wie Playa Blanca, auch die ehemaligen Steinkohleabbaustädte wie Lota, an der Ruta del Carbón liegend, sind interessante Berührungspunkte. Die ehemalige Mine Chiflón del Diablo in Lota bietet einen interessanten Einblick in das harte Alltagsleben der Arbeiter, wobei Schächte bis unter den pazifischen Ozean besucht werden.

Richtung Landesinneren gibt es dichte Wälder und mehrere Flüsse, sowie ein paar kleine und mittelgrosse Weinbauer, vor allem im Itata Tal, sehr schnell über die Autopista del Itata zu erreichen.
Gratisführungen durch den Holzindustrie Komplex in Nueva Aldea, etwa vierzig Autominuten von Concepción, bietet das Grossunternehmen Arauco von Montag bis Samstag unter Voranmeldung an.